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Das kollektive Unbewusste der Klimakleber & Co.

Frage an mich und an euch:

„Kann es sein, dass diese jungen Leute in der Summe etwas ahnen, und sie es im Sinne monokausaler Erklärungsmodelle nicht erklären können, was da auf sie zukommt?

Extinction Rebellion – Die letzte Generation spürt, dass es vielleicht nicht am CO2 – Ausstoß, am alten Mann, an Putin oder an COVID liegt, wie sich die Zukunft scheinbar gestalten könnte. Sie spüren, dass etwas in der Luft liegt, etwas Unheilvolles in der Zukunft passieren könnte. Und sie wollen sich dagegen wehren, aber die Ursache allerdings bleibt im Dunkeln verborgen.

Hier ein Erklärungsversuch: Könnte es einfach daran liegen, dass die Großmutter und andere Familienangehörige nicht verstanden haben, wie die soziale Urkompetenz des Überlebens funktioniert? Dazu gehört, den Zusammenhalt der Familie so weiterzugeben, dass die nächste Generation wieder Kinder haben will und diese als Klan, Familie oder als Dorfgemeinschaft zusammenhält, ohne zu viele interne Konflikte zuzulassen.

Ich habe mich dunkel an ein sozialpsychologisches Experiment mit Mäusen erinnert. Der Transfer ist mit einem Fragezeichen zu versehen.  (?)

Sind wir vielleicht als Gesellschaft, und ich meine auch jeden Einzelnen, zu sehr auf dem Egotrip? Sind Wohnung, Rente und die Sicherheit der Familie zu sehr auf die Einzelperson ausgerichtet? Hat man den Respekt für Freunde, Familie und für die alten Menschen mit einkalkuliert? Das Wertesystem hat sich von der Gruppe auf die Einzelperson verschoben und die darf sich in Extenso ausleben.

Wie gesagt, es ist ein mögliches Erklärungsmodell für den Zustand unserer Gesellschaft im Jahre 2023. Die KI hat das Experiment gefunden und wunderbar beschrieben.

Meine Anfrage an Chat GPT

„Oh, guten Morgen. Kennst du eventuell ein sozialpsychologisch motiviertes, generationsübergreifendes Experiment mit Mäusen oder anderen Säugetieren, dass diese Lebewesen mit allem versorgt, was sie so zum Überleben brauchen?“

ChatGPT

Es scheint, dass Sie auf das Experiment von John B. Calhoun, einem amerikanischen Ethologen, hinweisen. Calhoun ist bekannt für seine Studie „Universum 25“, die oft als „Maus-Utopie“-Experiment bezeichnet wird. In diesem Experiment aus den 1960er Jahren versorgte Calhoun eine Gruppe von Mäusen mit allem, was sie zum Überleben brauchten: Nahrung, Wasser und Schutz vor Raubtieren.

Das Hauptziel des Experiments war es, das Verhalten und die Auswirkungen der Überbevölkerung bei Mäusen zu studieren. Die Ergebnisse zeigten, dass die Mäuse trotz der Verfügbarkeit aller lebenswichtigen Ressourcen aufgrund der sozialen und psychologischen Auswirkungen der Überbevölkerung unter sozialem Zerfall und einer daraus resultierenden Bevölkerungsabnahme litten.

Dieses Experiment hat auch weitreichende sozialpsychologische Implikationen für menschliche Gesellschaften und deren Umgang mit Ressourcen und Überbevölkerung. Calhoun bezeichnete diesen Zustand der gesellschaftlichen Zusammenbruchphase als „behavioral sink“ oder „Verhaltensabsturz“.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Mäuse und Menschen verschiedene Spezies sind, und obwohl wir viel von tierbasierten Studien lernen können, sind nicht alle Ergebnisse direkt auf den Menschen übertragbar. Es gibt auch ethische Bedenken hinsichtlich solcher Experimente, insbesondere im Hinblick auf das Wohl der Tiere.

Frage an Chat GPT:

Wie waren die Haupterkenntnisse und die Modifikationen in der Untersuchung?

Und hier die Antwort:

Das „Universum 25“-Experiment von John B. Calhoun wurde in einem sorgfältig gestalteten Raum durchgeführt, der dazu gedacht war, optimale Lebensbedingungen für eine Mäusepopulation zu schaffen. Dieser Raum, den er „Universum 25“ nannte, war eine 2,7 Quadratmeter große Box, die Platz für bis zu 3840 Mäuse bot. Sie war mit Futter und Wasser bestückt und schützte die Mäuse vor Krankheiten und Raubtieren. Calhoun begann das Experiment mit nur vier Mäusen.

Die Haupterkenntnisse aus dem Experiment können in 4 Phasen beschrieben werden:

  1. Phase der Anpassung und Expansion: In den ersten 100 Tagen passten sich die Mäuse an ihre neue Umgebung an und die Bevölkerung begann zu wachsen. Dieser Zeitraum war gekennzeichnet durch soziale und biologische Anpassungen an die Umwelt.
  2. Phase der Ausnutzung: Während dieser Phase wuchs die Population rasant und erreichte fast 620 Mäuse. Die sozialen Strukturen begannen sich zu bilden und es gab eine Unterscheidung zwischen dominanten und untergeordneten Mäusen.
  3. Phase des Gleichgewichts und Stagnation: Trotz ausreichender Ressourcen begann die Bevölkerungszahl zu stagnieren. Mäuse begannen abnormales Verhalten zu zeigen, wie übermäßige Aggression, Weibchen wurden weniger fürsorglich gegenüber ihrem Nachwuchs, und es gab eine Zunahme an sogenannten „schönen Mäusen“, die ihre Zeit hauptsächlich mit Essen, Trinken und Pflege verbrachten, aber keine sozialen Kontakte hatten und sich nicht fortpflanzten.
  4. Phase des Zerfalls und des Todes: Die Population begann trotz der Fülle an Ressourcen abzunehmen. Das abnormale Verhalten nahm zu und führte schließlich zum Zusammenbruch der sozialen Struktur und zum Aussterben der Population.

Calhouns Arbeit hat weitreichende Implikationen für das Verständnis von Phänomenen der Überbevölkerung und sozialen Dekadenz. Allerdings gibt es auch Kritikpunkte an seiner Arbeit, darunter die Frage, ob die Ergebnisse auf menschliche Gesellschaften übertragen werden können, sowie ethische Bedenken hinsichtlich des Wohlbefindens der Tiere in seinen Experimenten.

Ich freue mich über eure Kommentare.

Euer F.-K. Emmrich

(Autor, Diplom-Sportlehrer, Diplom-Psychologe)

Bonn, am 5.6.2023

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